Entstehungsgeschichte – Wie ist die Bürgerinitiative Oberammergau (B.I.O.) entstanden?
Die Bürgerinitiative Oberammergau (B.I.O.) ist aus bürgerschaftlichem Engagement entstanden. Bereits vor 2010 wurde in Oberammergau über eine Schließung des Freizeitbads Wellenberg diskutiert. In der Bevölkerung regte sich dagegen Widerstand. Engagierte Bürgerinnen und Bürger schlossen sich zusammen – zunächst ohne feste Strukturen, unabhängig und ohne Bindung an eine im Gemeinderat vertretene Fraktion.


Wichtige Stationen
2010 – Beschluss zur Schließung des Freizeitbads Wellenberg
Der Gemeinderat fasste den Beschluss, das Freizeitbad Wellenberg zu schließen.


2010 – Bürgerbegehren und Bürgerentscheid für den Erhalt des Freizeitbads
Die B.I.O. organisierte ein Bürgerbegehren und erreichte in einem Bürgerentscheid den Erhalt des Freizeitbads Wellenberg. Parallel erarbeitete die B.I.O. konstruktive Vorschläge zur Reduzierung des finanziellen Defizits, insbesondere durch Ansätze zur Energieversorgung und Effizienzsteigerung.


2010 – Bewerbung Münchens für Olympische Winterspiele
Die Stadt München bewarb sich um die Austragung der Olympischen Winterspiele, mit Oberammergau als Austragungsort der nordischen Disziplinen. Die B.I.O. und weitere Engagierte bereiteten ein Bürgerbegehren gegen diese Pläne vor.


2013 – Bürgerentscheid gegen den Verkauf von Flächen am Wellenberg-Areal
Der Gemeinderat wollte Flächen des Wellenberg-Areals veräußern. Die B.I.O. reichte ein Bürgerbegehren ein und gewann den anschließenden Bürgerentscheid gegen den Verkauf.
Aus dieser Arbeit heraus entwickelte sich die B.I.O. weiter: von einer unabhängigen Bürgerbewegung zu einer kommunalpolitischen Kraft, die auch zu anderen Themen im Ort klare Positionen und konstruktive Vorschläge einbringt.

2014 – Einzug in den Gemeinderat
Die B.I.O. zog erstmals in den Gemeinderat ein (M. Hochenleitner, R. Killer, F. Schwarzfischer).


2020 – Erneuter Einzug mit drei Mandaten
Die B.I.O. war erneut mit drei Mandaten im Gemeinderat vertreten (M. Hochenleitner, F. Schwarzfischer, K. Rupprecht).
Im Jahr 2021 rückte T. Gotzler für Maria Hochenleitner in den Gemeinderat nach, 2024 dann H. Niggl für K. Rupprecht.